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Nach dem Aus überwiegt der Stolz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Benjamin Schwärzler   
Mittwoch, 7. Juni 2017

Relegation zur Verbandsliga:
FV Rot-Weiß Weiler - SKV Rutesheim 1:2 (1:1)
FVW
: Hane - Snelinski, Dieing, Hartmann (83. Brugger), Karg - Stadelmann, Riegger, Hehle (75. Lovakovic), Patrick Bentele - Kevin Bentele, Paturzo (78. Reichart)
Tore: 1:0 Kevin Bentele (2.), 1:1 Jonas Arcalean (35.), 1:2 Raphael Schneider (77.)
Bes. Vorkommnis: Marijo Milcic (SKV) hält Foulelfmeter von Kevin Bentele (43.)
Zuschauer: 500 (in Oberzell)

Zum Spiel: Auch ein paar Stunden nach dem Schlusspfiff konnte Dominik Dieing seine Enttäuschung nicht verhehlen. „Ich wollte unbedingt mit dieser Mannschaft soweit wie möglich kommen“, sagte der Kapitän des FV Rot-Weiß Weiler. Anders als vor drei Jahren, als der Aufstieg gelang, war diesmal allerdings in der ersten Relegationsrunde Schluss. Dabei hatte alles so gut angefangen in dieser intensiven Partie, die mit 30-minütiger Verspätung angepfiffen wurde, weil der Bus der Rutesheimer auf ihrer 160 Kilometer langen Anfahrt eine Panne gehabt hatte. Schon nach zwei Minuten war Kevin Bentele nach einer Ecke von Mathias Stadelmann mit dem 1:0 zur Stelle. Der FVW hatte die Partie komplett im Griff. Torwart Andreas Hane hatte kaum was zu tun – bis der Gegner mit seinem ersten Angriff das 1:1 erzielte (35.). Zwei Minuten vor der Pause folgte eine Schlüsselszene: Kevin Bentele, der zuvor schon den Pfosten getroffen hatte, vergab einen Elfmeter, nachdem er selbst gefoult worden war. „Da macht ihm keiner einen Vorwurf. So ist es eben beim Fußball. Ich hatte in dem Moment auch keine Zweifel und war mir sicher, wir gewinnen das noch“, sagte Dieing. Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, doch nach etwa 65 Minuten kippte die Partie deutlich in Richtung Rutesheim. Der FVW konnte kaum mehr Akzente setzen und verlegte sich aufs Kontern. Nach dem 1:2 (77.) hatten die zuvor sechsmal in Serie ungeschlagenen Westallgäuer keine Antwort mehr parat. Die letzten Körner fehlten nach dieser intensiven Saison. Und nicht nur das: „Der Gegner war richtig gut, hat die Tore richtig gut herausgespielt und in Summe auch verdient gewonnen“, analysierte Trainer Jürgen Kopfsguter. Er sei zwar „traurig“ über die Niederlage, „aber es überwiegt der Stolz auf die ganze Saison. Wir haben den Fans gute Spiele geboten, es war eine tolle Leistung der ganzen Mannschaft“, sagte der 47-Jährige, der seit einem Amtsantritt 29 von 45 Ligaspielen gewonnen und nur neun verloren hat. Das alles mache „Lust auf mehr“. Auch Dieing will sich von dieser einen Partie nicht den Blick auf die Saison 2016/17 trüben lassen. „Ich bin überstolz. Wir haben guten Fußball gezeigt und sind als Mannschaft richtig gewachsen. Diese Niederlage ist zwar bitter – aber wir haben insgesamt eine starke Runde gespielt.“ Das Team hat nun ein paar Wochen Zeit, die Akkus wieder aufzufüllen. In der Sommerpause steht noch ein gemeinsamer Ausflug an den Garadsee an, ehe am 11. Juli die Vorbereitung beginnt. Die wird „kurz und knackig“ denn da die Landesliga auf 17 Teams aufgestockt wird, startet die neue Saison schon eine Woche früher als gedacht: am 12. August.

 
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